Sich vorbereiten

16 Nov 2014

Tipps für Wanderer:

  • Bereiten Sie Ihre Wanderung vor! Nehmen Sie einen Beutel für Getränke und Picknick mit. Das Wetter kann sehr schnell umschlagen. Vergessen Sie daher nicht, eine leichte Regenjacke oder je nach Ausflugsziel warme, wasserdichte Kleidung mitzunehmen. Denken Sie im Sommer an Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung.
  • Das Schuhwerk ist der wichtigste Wegbegleiter des Wanderers. Nehmen Sie gute Schuhe mit, die für die geplante Strecke geeignet sind und insbesondere den Fußknöchel stützen.
  • Hunde müssen an der Leine geführt werden. In Naturschutzgebieten sind sie nicht zulässig.
  • Seien Sie so still wie möglich. So kommen Sie näher an die frei lebenden Tiere heran, um sie zu beobachten.
  • Gehen Sie auf der linken Seite. Gemäß Artikel 42 der Straßenverkehrsordnung müssen sich Fußgänger auf der Straße LINKS in Gehrichtung halten, auch in geschlossenen Ortschaften.
  • Die Etappen in diesem Führer sind nur Vorschläge, aber so gewählt, dass am Anfangs- und Endpunkt der Etappe Unterkünfte und öffentliche Verkehrsmittel gewährleistet sind. Jeder Wanderer sollte seine Etappen allerdings so planen, dass sie sowohl zeitlich als auch von der Kondition her zu bewältigen sind und dass am Ende ein Verkehrsmittel oder eine Unterkunft vorhanden ist. Viele richten es so ein, dass sie ihren Wagen vorher am Ziel abstellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt fahren.
  • Die Route ist das ganze Jahr hindurch zugänglich. Es sei allerdings angemerkt, dass bestimmte Streckenabschnitte wetterbedingt von November bis März gefährlich rutschig sein können.

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Hinweis zur Verkehrsordnung in Wäldern :

Der Escapardenne  hat keine eigene Rechtsform, so dass hier gemeines Recht gilt. Die Verkehrsordnung in wallonischen Wäldern ist im Forstgesetzbuch (Titel XIV) verankert, welches durch das Dekret vom 16. Februar 1995 abgeändert wurde, dessen Anwendungsmodalitäten im Ausführungserlass vom 29. Februar 1996 dargelegt sind.

Im Normalfall haben Fußgänger Zugang zu den Wegen und Pfaden, die für den öffentlichen Verkehr geöffnet, d. h. nicht ausdrücklich für Fußgänger gesperrt, sind (auch wenn es sich um Privateigentum handelt). Der Verkehr im Wald kann jedoch aus folgenden Gründen vorübergehend eingeschränkt oder untersagt werden: Jagd, Fischerei, Brandgefahr, Waldarbeiten, touristische Veranstaltungen, Schutz der Fauna oder Flora.

Fußgänger müssen sich aber nicht nur an diese Verkehrsvorschriften halten, sondern auch respektvollen Umgang mit der Natur und den anderen Waldbenutzern pflegen:

  • Der Escapardenne  ist ausgeschildert, damit sich niemand verirrt, aber auch, um das Gleichgewicht zu wahren, das sich im Laufe der Zeit zwischen Tieren und Pflanzenwelt eingestellt hat. Dies gilt im Großen wie im Kleinen: Während ein Hirsch ein ganzes Waldgebiet einnimmt, beschränkt sich ein Marienkäfer auf ein paar Grashalme, die in keinem Fall zertreten werden dürfen!
  • Lieben auch Sie die Ruhe im Wald? Genau so stört es die Tiere, die hier leben, wenn geschrien oder gelärmt wird.
  • Sind auch Sie von der Schönheit des Waldes angetan? Dann packen Sie bitte hinterher immer Ihre Abfälle ein, die in leerem Zustand ja keine große Last darstellen.
  • Förster, Landwirte und Privateigentümer kümmern sich um die Anpflanzungen, Aussaaten, Tiere, Gewässer und Wege, an denen Sie vorbeikommen. Dies ist Teil ihrer Arbeit, die Sie bitte respektieren sollten. Wenn Sie das Gespräch mit ihnen suchen, lernen Sie zudem interessante Facetten dieser Arbeit kennen..
  • Entfachen Sie in keinem Fall Feuer (die Gefahr ist in der Regel erheblich größer, als man denkt) und campen Sie auch nicht außerhalb der hierfür eingerichteten Plätze. Feuer und wildes Campen sind verboten. Planen Sie Ihren Aufenthalt daher rechtzeitig voraus.
  • Und noch ein paar wichtige Hinweise. Um das natürliche Gleichgewicht an den Wanderwegen zu wahren, sollten Sie niemals Pflanzen, schon gar nicht unbekannte Exemplare, pflücken oder herausziehen. Einige Arten stehen unter Naturschutz und dürfen unter keinen Umständen gepflückt werden. Unter Naturschutz stehen auch bestimmte Gebiete, durch die Sie wandern, allen voran die ausgewiesenen Naturschutzgebiete. Auch die Bäche sind voller Lebewesen, die man möglichst nicht stören sollte.
  • Unterwegs werden Sie höchstwahrscheinlich anderen Wanderern, Reitern oder Radfahrern begegnen. Hier gilt: Der Weg ist für alle da. Seien wir daher immer freundlich und höflich miteinander.

Poubelle

Vielen Dank im Voraus! DIE NATUR EMPFÄNGT UNS ALS GAST, UND SO SOLLTEN WIR UNS AUCH BENEHMEN!